Theodor von Hötzendorff – Kurzbiographie

Theodor von Hötzendorff ist am 12. September 1898 im badischen Markdorf unweit des Bodensees geboren. Nach der Schule, die er in dem Landschulheim Schondorf am Ammersee/Obb. abschloss, ging er 1919 auf die Münchner Kunstakademie. Bei Peter Halm, dem bedeutenden Graphiker, lernte er das Radieren, bei Adolf Schinnerer das Zeichnen und Malen. 1924 heiratete er Elisabeth Hauenstein aus Ruhpolding (? 1961). Ende der zwanziger Jahre brachte ein Stipendienaufenthalt in Holland reiche malerische Ernte und die erste bedeutende Einzelausstellung.

Bis 1939 lebte Hötzendorff meist in München und Ruhpolding, seither bis zu seinem Tode am 30. März 1974 in Grassau im Chiemgau. Ausgedehnte Malreisen führten ihn immer wieder nach Italien, in die Schweiz und ins benachbarte Österreich. Zahlreiche Einzel- und Kollektivausstellungen dokumentierten das Heranwachsen eines großen, in stiller Leidenschaft, gelassener Ausdauer und handwerklich treuen, reifenden Oevres. Hötzendorff wirkte viele Jahre im Vorstand der Münchner Künstlergenossenschaft, war Mitglied des Berufsverbandes bildender Künstler in München und, unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg, Mitbegründer der jährlichen Priener Kunstausstellungen.

Viele seiner Werke befinden sich in öffentlichen und privaten Sammlungen. 1973, zu seinem 75. Geburtstag, erschien ein Katalog, der die Schaffenszeit der letzten zwanzig Jahre vorstellt. Nach dem Tode Hötzendorffs ging eine Auswahl aus seinen besten Werken in eine „Theodor-von-Hötzendorff-Stiftung Julie Hauenstein“ ein, die sich im Heimatmuseum Prien (Chiemsee) befindet.

       

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